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Manfred Kersten 1933 - 2014 Nachruf erstellt von Rainer am 29.11.2020
geändert am: 02.12.2020 von Tamara
Manfred war der Vater von Tamara.

Am 20. April 1933 geboren, wurde seinen Eltern angeboten, dass, wenn Sie ihren Sohn Adolf taufen würden, ein Herr namens Hitler die Patenschaft übernehmen würde.
Die Eltern lehnten dankend ab und nannten ihren Sprössling Manfred.
Dieser war dann bei der Kriminalpolizei für die Sicherung von Schuh- und Reifenspuren verantwortlich.
Ich lernte ihn als technikbegeisterten Pensionär kennen, der gern an allerlei Elektronik "herummurkste", wie er es selber nannte.
Neben Amateurfunk und Fotografie füllte die Arbeit in seinem Schrebergarten in Ahrensdorf bei Templin seinen Alltag aus.
Später lebte er ganzjährig in der Laube und wir hatten stets ein schönes Ausflugziel.
Als das Alleineleben zu schwierig wurde, zog Manfred in den Senioren-Landsitz "An der Buchheide" in Templin.
Hier hatte er ein dankbares Publikum und konnte sich dank guter Staatspension ein Doppelzimmer für sich allein leisten.

Jenseits des 80. Lebensjahres verschlechterte sich sein Gesundheitszustand, sodass er letztlich beatmet und sediert nur noch im Krankenhaus maschinell am Leben gehalten wurde.
Es wurde dann seine eindeutige Patientenverfügung umgesetzt, und Manfred konnte am 14. November 2014 diese Welt verlassen.

Kondolenzeinträge:
30.11.2020 - Rainer Gliese: Mach's gut Manne. Wir denken an Dich, sooft wir aus Deinen Kristallgläsern trinken!

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